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Wassersteine & Heilsteine. Edelsteinwasser selbst herstellen und trinken.

Wassersteine und Edelsteine geben ihre Eigenschaften an das Trinkwasser ab. © exclusive-design/Fotolia
Wassersteine und Edelsteine geben ihre Eigenschaften an das Trinkwasser ab. © exclusive-design/Fotolia

Wassersteine, Heilsteine und die Anwendung von Edelsteinen für Edelsetinwasser sind in der alternativen Medizin seit Jahrhunderten bekannt. Das Wissen darum wird heute immer populärer und viele Menschen interessieren sich für dieses faszinierende Thema.

Sie sind als alternative Medizin zu verstehen und sollten auf keinen Fall den den Besuch beim Arzt ersetzen.

Die Berührung von Heilsteinen durch Tragen oder Auflegen empfinden wir als angenehm. Der Kauf und Gebrauch der Steine für die eigene Herstellung von aktiviertem Edelsteinwasser gewinnt immer mehr an Zuspruch.

Wir möchten dir eine Hilfe bieten und erklären die Herstellung, Zubereitung und Wirkung von Edelsteinwasser. Auch die Nebenwirkungen sind ein wichtiger Gesichtspunkt und werden hinreichend behandelt.

 

Wenn der Verstand versteht,
darf Heilung geschehen.

Sprichwort

Wassersteine und Edelsteinwasser - Eine uralte Wissenschaft wiederentdeckt.

Hildegard von Bingen im 12. Jh. Äbtissin, Universalgelehrte und Begründerin der Lehre von den Heilsteinen
Hildegard von Bingen im 12. Jh. Äbtissin, Universalgelehrte und Begründerin der Lehre von den Heilsteinen

Wassersteine und Heilsteine und der Ansatz mit Edelsteinen zu heilen, ist kein Trend unserer Zeit. Schon im Mittelalter haben Ärzte und Heiler wertvolle natürliche Steine eingesetzt, um Menschen Linderung bei Beschwerden unterschiedlichster Art zu verschaffen.

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten ihrer Zeit war die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179), die sich bereits im 12. Jahrhundert der Lehre von der Heilung durch Edelsteine verschrieben hatte. Die Anwendung des Wissens in Form von Edelsteinen, Wassersteinen und Heilsteinen in unserer Zeit geht in wichtigen Teilen noch immer auf ihre Wissenschaft und Ergebnisse zurück, die sie durch ihre medizinischen Forschungen entdeckt. Sie hat ihre Erkenntnisse Dokumentiert und in Büchern für die Nachwelt festgehalten. In ihrem „Heilsteine Lexikon“ sind bis heute gültige Berichte über 24 wichtige Heilsteine mit ihren Anwendungen und ihren Wirkungsweisen erfasst. Zwar mag die eine oder andere Anwendung aus dem frühen 12. Jahrhundert für uns heute etwas merkwürdig anmuten, doch ihre Beobachtungen aus der damaligen Zeit weisen erstaunliche Parallelen zu den Erkenntnissen der heutigen Forschung auf.

Edelsteinwasser entsteht durch den gezielten und bedachten Kontakt von Wasser mit speziellen und hochwertigen Edelsteinen. In einem Edelstein oder Heilstein sind Mineral-spezifische Informationen gespeichert. Sie werden durch den Kontakt mit dem Wasser freigesetzt und in das Wasser abgegeben. Die Wirkung von Edelsteinwasser basiert also auf den physikalischen Eigenschaften und der Interaktion vom Wasser mit den Steinen. Beide sind essentiell. Einerseits geben Steine ihre Informationen ab, andererseits nimmt Wasser diese Informationen auf. Diese Informationen gleichen einer Schwingung, die das Wasser in Bewegung bringt und die sich durch die Aufnahme in unserem Körper fortsetzt.

Ist Edelsteinwasser gleich Mineralwasser?

Zu Heilzwecken werden Edelsteine verwendet, denen man eine förderliche Wirkung bei gesundheitlichen Beschwerden nachsagt. Nicht alle Steine oder Edelsteine eignen sich als Heilsteine. Einige sind für den menschlichen Organismus sogar schädlich und somit nicht zu verwenden.

Nicht zu verwechseln ist Edelsteinwasser mit herkömmlichem Mineralwasser. Zwar sind auch in einem guten Mineralwasser Mineralien und Spurenelemente enthalten, die sich positiv auf den Organismus auswirken können. Trotzdem ist die Konzentration der Mineralstoffe in Mineralwasser weitaus geringer als in einem Edelsteinwasser. So wertvoll ein gutes Mineralwasser für die tägliche Ernährung also sein mag, so sehr ist es von Edelsteinwasser zu unterscheiden.

Polierte Wassersteine und Edelsteine. Quelle: marsjo / Pixabay
Polierte Wassersteine und Edelsteine. Quelle: marsjo / Pixabay

Edelsteinwasser trinken- Anwendung von Wassersteinen

Edelsteinwasser wird dem Körper als Heilwasser wie ganznormales Wasser zugeführt, es wird also ganz normal durch Trinken aufgenommen. Nach der Herstellung solltest du es maximal zwei Tage lang aufheben. Am besten in einem Glasgefäß, an einem dunklen und kühlen Ort. Der Kühlschrank ist ideal. Danach empfehlen wir, das Wasser zu verwerfen und durch frisch hergestelltes zu ersetzen.

Edelsteinwasser als normales Trinkwasser verwenden

Edelsteinwasser und Wassersteine zum Trinken. © unpict/ Fotolia

Für die Herstellung von Edelsteinwasser, zur alltäglichen Verwendung der Wassersteine zum Trinken, werden besonders gerne Mischungen von ihnen verwendet. Die benutzten Steine haben die besondere Eigenschaft, ihre Energie an das Wasser abzugeben. Dabei lassen sich die Wirkungen der Wassersteine durch eine geschickte Kombination addieren. Das so energetisierte Wasser ist dann ganz natürlich mit den spezifischen Informationen und Kräften der Edelsteine angereichert. Das Wasser wirkt intensiver und durchdringender als herkömmliches Wasser und kann die inneren Organe und die menschlichen Zellen direkt erreichen. Aus diesem Grund ist es im Allgemeinen auch nicht zu empfehlen, Edelsteinwasser auf Dauer und ohne Pausen zu trinken und zu sich zu nehmen.

Wir empfehlen eine gemischte und ausgewogene Anwendung zusammen mit normalem Wasser. Das normale Wasser verwendest du zum Kochen und Backen und für die Herstellung der wichtigsten Lebensmittel. Dazu als wertvolle Ergänzung dient dann das Edelsteinwasser zum Trinken, das wir mit der Hilfe der Wassersteine hergestellt haben. Dieses solltest du direkt und ganz bewusst und in Ruhe trinken und genießen.

Wichtig ist unserer Erfahrung nach, einen Abstand zu den  Mahlzeiten von mindestens 1,5 Stunden einzuhalten. So kann das Wasser direkt und weitestgehend unbeeinflusst vom Körper aufgenommen werden und seine Wirkung entfalten.

Edelsteinwasser als Heilwasser

Wenn Du Edelsteinwasser zu Heilzwecken herstellst und trinkst, ist die Qualität von Stein und Wasser von großer Bedeutung. Die Intensität des Wassers kann sehr stark variieren, wodurch auch die Wirkung der Wassersteine äußerst unterschiedlich sein kann. Ausschlaggebend für die Qualität von Stein und Wasser sind die Herkunft und die Zusammensetzung des Steins. Die Qualität wird nach außen hin durch die Farbe, die Reinheit, die Musterung und die Leuchtkraft deutlich. Damit Edelsteinwasser als Heilwasser seine Wirkung voll entfalten kann, muss die Qualität des Steins einwandfrei sein. Als Anhaltspunkt gilt außerdem, dass weiße oder transparente Steine eine intensivere Wirkung haben sollen als Steine mit einer satten Farbe.

Anleitung zur Herstellung von Edelsteinwasser. Ansetzen und Zubereitung mit Wassersteinen und Edelsteinen

Für die Herstellung von aktiviertem Wasser mit Edelsteinen sind drei Voraussetzungen zu erfüllen: Du benötigst für die Zubereitung von Edelsteinwasser natürlich den den richtigen Stein und, als weitere wichtige Zutat, Wasser. Dieses sollte eine hohe Qualität haben. Wir geben dir hier eine einfache und leicht verständliche Anleitung, wie du Edelsteinwasser mit Wassersteinen herstellen kannst. Es gibt dabei zwei Methoden der Zubereitung, die sich grundsätzlich unterscheiden. Die direkte Methode und die indirekte Methode. Beide Varianten beschreiben wir in dieser Anleitung.

Das Wasser ist eine unserer wichtigsten Zutaten. Aus unserer Sicht ist dafür neutrales stilles Wasser gut geeignet. Dies kann im einfachsten Fall beispielsweise Leitungswasser sein. Besonders weiches Wasser ist aufgrund des geringen Kalzium- und Magnesium Anteils empfehlenswert. 

Wenn du qualitativ hochwertiges Edelsteinwasser ansetzen möchtest, dann sollte destilliertes Wasser Verwendung finden. Dieses Wasser hat die größte Reinheit und besitzt die sauberste und bestmögliche Qualität. Destilliertes Wasser ist völlig frei von Fremdstoffen und Verunreinigungen. Sprudelwasser oder käufliches Mineralwasser halten wir für wenig geeignet. Hier hat man keinen Einfluss auf die Verarbeitung und die Qualität des Wassers. Die im Sprudelwasser enthaltene Industriekohlensäure kann unsere Heilsteine angreifen und deren Energie nachteilig beeinflussen. Bei käuflichen stillen Mineralwässern sind Interaktionen mit den Wirkungen der Heilsteine und Edelsteine schwer kalkulierbar.

Destilliertes Wasser stellt man sich am besten selbst her. Wir haben euch einen Ratgeber dazu erstellt. Mineralwasser, und Du musst das geeignete Verfahren für die Herstellung wählen. Mit wenig Aufwand stellst Du Edelsteinwasser selbst her und variierst es abhängig von Deinen individuellen Bedürfnissen.

Die Edelsteine und die Wassersteine. Unabhängig davon, wie Du das Trinkwasser produzierst, solltest Du darauf achten, unbehandelte und unverfälschte Steine zu verwenden. Weiter unten haben wir eine Liste der bekanntesten Edelsteine zusammengestellt, mit denen du dir eine Mischung herstellen kannst, die dir zusagt.

Die Steine sollten in kleinen Brocken mit einem Durchmesser von etwa einem bis fünf Zentimeter gebrochen sein. So bekommst du komfortabel mehrere Steine in ein Glas und verkürzt damit die notwendige Einwirkzeit. Verwende möglichst Wasser mit wenigen Mineralstoffen. Wasser mit einem hohen Gehalten an Mineralstoffen nimmt die Informationen aus den Edelsteinen bzw. Wassersteinen schlecht auf. Sofern Du Edelsteinwasser zu Heilzwecken verwendest, wählst du Deinen passenden Stein nach der Empfehlung weiter unten oder läßt dich von geeigneten Büchern inspirieren. Für die Herstellung des Edelsteinwassers sind direkte und indirekte Verfahren zu unterscheiden.

Edelsteine als Trommelsteine glatt und rund besser als eckig? Alle Vorteile und Nachteile.

Die Entscheidung ob man besser geschliffene, glatte und runde Steine verwenden sollte oder besser die eckigen und natürlich gebrochenen Varianten wird kontrovers diskutiert. Es gibt verschiedene Meinungen und Standpunkte, die sich aber zumeist mit für die Wirkung nebensächlichen Themen beschäftigen.

Runde, polierte und geschliffene Wassersteine/Edelsteine, auch Trommelsteine genannt, haben den großen Vorteil, dass sie meist in guten 1 bis 5 cm großen Durchmessern erhältlich sind. Sie sehen nicht nur sehr schön aus sondern lassen sich durch die gute Stückelung und Größenwahl sehr gut dosieren und miteinander Mischen. Ein weiterer großer Vorteil dieser Steine ist, dass sie sehr einfach zu reinigen sind. Ungeschliffene Steine gelten in Sachen Hygiene als eher problematisch.

Eckige, rauhe und natürliche gebrochene Steine sind zwar ursprünglicher in ihrem Aussehen, haben aber die selben medizinischen Eigenschaften, verglichen mit den geschliffenen Varianten. Allerdings besitzen die gebrochenen Steine aufgrund ihrer zerfurchten Oberfläche im Vergleich zu den geschliffenen Steinen eine höhere spezifische Oberfläche. Die Energie und die Eigenschaften der Steine übertragen sich somit schneller auf das Wasser.

Gebrochene Wassersteine und Edelsteine im Wasser. © unpict / Fotolia

Edelsteinwasser mit der direkten Methode herstellen

Der Name verrät es schon: Bei dieser Herstellung des aktivierten Wassers befinden sich die Steine mit dem Wasser im direkten innigen Kontakt, sie werden also in das Wasser eingelegt und von diesem benetzt. Dieses Verfahren ist besonders leicht anzuwenden, da man keine weiteren Hilfsmittel benötigt. Deshalb ist diese Variante auch recht preiswert.

Der direkte Kontakt mit dem Wasser kommt nicht bei Steinen in Frage, die einen oder mehrere Stoffe mit gesundheitsschädigender Wirkung an das Wasser abgeben. Solche Steine kommen in der Regel sowieso nicht zur Linderung Deiner Beschwerden in Frage und sind Spezialfälle. Beispiele sind hierfür Chalkopyrit, Markasit, Pyrit oder Arsenkies. Sie zählen auch nicht zu den Edelsteinen und  dürfen nicht mit Wasser in Verbindung gebracht werden, da sie leicht korrodieren und schädliche Stoffe abgeben (z.B. hohe Mengen Eisen, Arsen Kupfer usw.). Mit der indirekten Methode (siehe unten) sind diese Steine anwendbar, aber auch hier zu speziell, um sie hier abzuhandeln. 

Zum Ansetzen des aktivierten Edelsteinwassers füllst Du eine Kanne mit einem Fassungsvermögen von einem oder 1,5 Litern mit einem Wasser deiner Wahl. Hinweise für geeignete Wässer haben wir weiter oben im Text gegeben. Danach füllst Du die gereinigten Steinchen in ein Leinen- oder Baumwolltuch. Alternativ gibst Du die Steine vorsichtig direkt in die Kanne. Pass aber bitte auf, denn hierbei besteht die Gefahr, dass Du den Glasboden zerkratzt. Viele der Steine sind härter als Glas und können (und werden) dieses auf Dauer zerkratzen. Außerdem ist es ohne Tuch schwierig, die Steinchen aus der Kanne zu entfernen. Hast Du alles vorbereitet, stellst Du die Kanne an einen positiven Ort und bedeckst sie mit einem weißen Tuch. So setzt sich kein Staub im Wasser ab. Nun lässt Du das Wasser mindestens zwei Stunden ziehen. Eine stärkere Wirkung erzielst Du, wenn Du die Steine acht bis zehn Stunden im Wasser belässt. Nach Ablauf dieser Zeit musst Du die Edelsteine nur noch entfernen und das Wasser genießen.

Positive Orte: Wie auch weiter unten beschrieben, haben sich Fenster nahe Standorte als sehr gut geeignet erwiesen. Am besten, mit viel Sicht zum Himmel und oder Garten/Natur. Fenster mit Blick auf Straßen, Stromleitungen, Sendemasten usw. sollten gemieden werden, ebenso direktes Sonnenlicht. 

Unsere Selektion geeigneter Wassersteine und Edelsteine für die direkte Methode.

Die indirekte Methode. Edelsteinwasser mit einem Stab. Trennung von Wasser und Stein

Der große Vorteil dieses Verfahrens der Zubereitung von Edelsteinwasser mit einem Stab besteht darin, dass Du auch Steine nutzen kannst, die bei einem direkten Wasserkontakt giftige Stoffe absondern könnten. Weiterhin hat es natürlich auch hygienische Vorteile.

Für die indirekte Herstellung von Edelsteinwasser verwendest Du einen sogenannten Stab, auch Edelsteinstab oder Stick genannt. Dieser Stab ist ein dünner Glaszylinder (oder anderes Glasbehältnis) der mit den Edelsteinen als Granulat gefüllt wird. Herkömmliche Reagenzgläser bzw. Röhrchen aus Quarzglas haben sich sehr gut bewährt und sind leicht erhältlich. Die Edelsteine und Wassersteine werden als feines Granulat darin eingefüllt und geschichtet. Gib die Steinchen bis zu etwa 3/4 der Höhe in den Zylinder. Die Verwendung und Kombination mehrerer unterschiedlicher Edelsteine ist sehr gut möglich. Diese kannst du übereinander aufschichten. Dadurch lässt sich auch der jeweilige Wirkanteil der Steine, je nach Füllhöhe, dosieren. Die Mindestfüllhöhe eines Steines innerhalb der Mischung sollte jedoch wenigstens 1 cm betragen.

Ist der Zylinder aufgefüllt, kannst du ihn danach in die mit Wasser gefüllte Glaskanne eintauchen. Während der Einwirkzeit stellst Du die Kanne an einen Ort mit positiver Energie. Am wirksamsten haben sich Fenster nahe Standorte für den Ansatz erwiesen. Am besten, mit viel Sicht zum Himmel und oder Garten/Natur. Fenster mit Blick auf Straßen, Stromleitungen usw. sollten gemieden werden, ebenso direktes Sonnenlicht. Die Karaffe wird während der Einwirkung der Steine mit einem weißen Tuch aus Leinen oder Baumwolle bedeckt. Auch beim indirekten Herstellungsverfahren beträgt die minimale Wartezeit zwei Stunden. Eine intensivere und optimalere Wirkung erzielst Du nach acht oder 12 Stunden. Nach dieser Zeit nimmt Du den Zylinder oder den Stick heraus und genießt Dein Edelsteinwasser innerhalb von 2 Tagen.

Wir haben für dich eine Liste der besten Edelstein und Heilstein Stäbe zusammengestellt. 

Edelsteinwasser in der Anwendung. Edelsteine & Wassersteine, ihre Wirkungen und Nebenwirkungen

Achat
Amethyst in seiner natürlichen form und Farbe. Quelle: KatinkavomWolfenmond / Pixabay
Amethyst
Typischer Bergkristall. Quelle: alusruvi / Pixabay
Bergkristall
Blauer Calcit. Quelle: angelsover / Pixabay
Calcit
Flourit
Magnesit
Orangencalcit. Quelle: Didgeman / Pixabay
Orangencalcit
Typischer ungeschliffener Rosenquarz. Er ist fast immer unregelmäßig gebrochen. Quelle: Myriams-Fotos / Pixabay
Rosenquarz
Roter Jaspis
Sodalith

Wichtiger Hinweis

Wichtig ist, dass die Anwendung von Heilsteinen bei ernsten Erkrankungen oder Krankheitssymptomen immer nur ein persönlicher und nachrangiger Bestandteil der Therapie sein sollte. Ein Arzt sollte in jedem Fall aufgesucht werden.

Achat

Abhängig von seinem Aussehen wird der Achat auch als Augenachat, Sternachat, Schichtenachat, Wolkenachat oder als Friedensachat bezeichnet. Er ist sehr beliebt für die Herstellung von Edelsteinwasser.

Er ist ein Stein von großer Farbvielfalt und ist meistens in irgendeiner Form mit Streifen gekennzeichnet. Diese Bänderzeichnung verläuft in verschiedenen Lagen parallel oder konzentriert, die Farbvielfalt entsteht durch die Beimischung von Chrom, Nickel, Magnesium, Eisen oder anderen Elementen. Deshalb gibt es den Achat in vielen Schattierungen von Rot, Blau, Gelb oder Grün, wobei Streifen auftreten können.

Aufgrund dieser Vielfalt sind Achate als Schmuck- und Heilstein sehr gefragt. Sie werden überwiegend in Regionen vorkommen, in denen es früher eine verstärkte Vulkanaktivität gab. In Deutschland findet man den Achat zum Beispiel im Schwarzwald oder in Sachsen. In Mexiko, in den USA, in Brasilien oder in Australien ist der Stein ebenfalls zu finden.

Durch sein unterschiedliches Aussehen ist der Heilstein vielfältig einzusetzen. Generell gilt er als ausgleichend und als stabilisierend. Besonders positiv soll er sich bei Schwangeren auswirken. Typische Einsatzgebiete sind Erkrankungen der Augen, Wundheilungen, Entgiftung, Hautprobleme, Nierenerkrankungen, Knieschmerzen und Beschwerden durch Elektrosmog.

Als Wasserstein entzieht er negativen Energien die Basis, das Böse im menschlichen Wesen soll durch ihn unschädlich gemacht werden. Der Achat steigert die Klugheit und die Feinfühligkeit und verleiht ein Gefühl der Geborgenheit und Reife. Im Alten Rom war der Stein nur den besonders angesehenen Männern als Schmuckstück vorbehalten.

Achat, halbiert und geschliffen. Quelle: Pixabay/malachit-obchod
Achate rund geschliffen und poliert. Achate können nahezu alle Farben annehmen und sind meist typisch gebändert/marmoriert. © Nik_Merkulov/ Fotolia

Amethyst

Amethylst ist in der Farbe von einem Violettton, der von einer sehr hellen Nuance bis zu einem äußerst kräftigen Farben reichen kann. Der Amethyst kommt in der Natur häufig vor. Für die Nutzung als reiner Schmuckstein sind die Vorkommen allerdings recht selten. Trotzdem ist er dank seiner auffallenden Farbe zur Verwendung in Schmuckstücken sehr beliebt. Der Amethyst hat einen festen Platz bei der Herstellung von Edelsteinwasser. Er wird sowohl als Einzelstein sehr gerne benutzt, ist aber auch sehr häufig in Mischungen zu finden.

Als Heilstein wendet man den Amethyst an, um schlechte Träume zu vermeiden. Besonders bei kleinen Kindern soll er einen ruhigen Schlaf fördern. Schulkinder sollen sich mit seiner Hilfe besser konzentrieren können, wenn sie den Stein an einer Kette um den Hals tragen. Der violette Stein soll Harmonie, Wärme und Geborgenheit vermittelt, deshalb gibt er ein gutes Gefühl in Räumen, in denen Menschen zusammentreffen.

Als Wasserstein überträgt er die  oben genannten Wirkungen auf das Wasser. zudem kann er helfen, den Blutdruck zu stabilisieren, die Haut zu schützen und den Stoffwechsel anzuregen.

Amethyst in seiner natürlichen form und Farbe. Quelle: KatinkavomWolfenmond / Pixabay
Amethyst in seiner natürlichen form und Farbe. Quelle: KatinkavomWolfenmond / Pixabay

Bergkristall

Bergkristall ist äußerlich häufig von einer sehr schönen kristallinen Form. Seine Kristallflächen haben einen leichten Glasglanz. Auffallend ist die große Auswahl an Formen und Farben. Den Bergkristall findet man in vielen Ländern, wobei eine gute Qualität nur recht selten unter den natürlichen Vorkommen ist.

Dem Bergkristall schreibt man eine allgemein kräftigende und vitalisierende Wirkung zu. Er soll zur Harmonisierung der Gehirnhälften beitragen und als Heilstein die Nerven stärken. Auch das Immunsystem wird durch den Bergkristall gestärkt, die Drüsentätigkeit kann angeregt werden. Bei Fieber und Schmerzen wirkt er sich lindernd aus. Schwellungen, Übelkeit oder Durchfall sollen sich durch den Bergkristall verringern lassen.

Edelsteinwasser aus Bergkristall steigert die Abwehrkraft des Körpers. Der Bergkristall verhilft zu mehr körperlicher und geistiger Energie und verstärkt die Fähigkeit, Situationen klar und eindeutig einschätzen zu können. Der Kristall verstärkt die Durchblutung und lässt das Blut zügiger durch die Adern fließen, gerade auch in den äußeren Extremitäten, die teilweise schlecht durchblutet werden. Gleichzeitig trägt er zur Verbesserung von Rücken- und Gliederschmerzen bei. Auch auf die Sehfähigkeit hat der Bergkristall einen positiven Einfluss.

Typischer Bergkristall. Quelle: alusruvi / Pixabay
Typischer Bergkristall. Quelle: alusruvi / Pixabay

Calcit

Der blaue Calcit – auch in der Schreibweise Kalzit oder als Seifenstein bekannt – ist in der Farbe von einem hellen bis zu einem kräftigen Blau gehalten. Der Stein kann unterschiedlich transparent gefärbt sein.

Als Heilstein lässt er sich bei Erkrankungen im festen Gewebe und im Bindegewebe einsetzen. Er wirkt positiv auf die Knochen und Gelenke, die Haut, die Nägel und die Haare.

Die Wirkung als Wasserstein gilt als festigend auf das Knochengerüst. Die Bandscheiben können durch den Blauen Kalzit gestärkt werden, das Wachstum der Knochen kann angeregt werden. Wer unter brüchigen Knochen leidet, kann mit einem Heilwasser aus Calcit festigend und kräftigend auf die Knochen einwirken. Auch die Nägel, die Haare und die Zähne werden durch den Blauen Calcit stärker und kräftiger.

Blauer Calcit. Quelle: angelsover / Pixabay
Blauer Calcit. Quelle: angelsover / Pixabay

Fluorit, Flussspat

Fluorit gibt es in vielen unterschiedlichen Farben. Als Heilstein ist er sehr gefragt. Die größten Vorkommen liegen in Spanien, in England, in den USA, in Mexiko und in China.

Der Fluorit steht für die Verantwortung, die wir für uns selbst und für unsere Mitmenschen tragen. Er soll die Konzentration und die Lernbereitschaft unterstützen. Außerdem fördert er die Erneuerung von Haut und Schleimhäuten, wobei er sich förderlich auf die Atemwege und vor allem die Lunge auswirken soll. Er beschleunigt die Abheilung von Wunden und trägt zur Stärkung von Zähnen und Knochen bei. Der gesamte Bewegungsapparat und die Gelenke werden durch den Fluorit gesund gehalten. Außerdem soll er eine entschlackende und eine leicht entgiftende Wirkung auf die Haut haben.

Violetter Flussspat. Quelle: alusruvi / Pixabay

Magnesit

Magnesit – auch unter den Namen Bitterspat bekannt – ist von weißer, grauer, gelber, brauner oder sogar schwarzer Farbe.

Der Magnesit wurde schon von den Alten Griechen als Schutz getragen. In vielen afrikanischen Kulturen kommt ihm die Bedeutung eines Fruchtbarkeitssteins zu.

Der Heilstein und bei der Verwendung als Wasserstein für Edelsteinwasser soll sich lösend bei Krämpfen auswirken und dadurch bei Migräne, bei Darmkrämpfen, bei Koliken oder bei Kopfschmerzen günstige Auswirkungen haben.

Mit seiner hellen bis weißen Farbe steht er für Reinheit und Klarheit, für Freiheit und Unschuld, aber auch für Fruchtbarkeit. Er fördert das Gefühl der Zufriedenheit und trägt damit insgesamt zu einem harmonischen Umfeld bei.

Magnesit poliert. Typisch ist die Marmorierung und die grauen schlieren. Teilweise ist der Stein auch furchig. © vvoe/ Fotolia

Orangencalcit

Orangencalcit kommt in allen Organgetönen vor und steht sinnbildlich für Sonne und Wärme.

Als Heilstein findet er Anwendung bei vielen Erkrankungen des Knochenapparats. Auch bei Beschwerden der Bandscheiben und der Gelenke soll er sich förderlich auswirken. Brüchige Fingernägel sollen ebenfalls positiv beeinflusst werden, wenn der Orangencalcit als Heilstein angewandt wird.

Wird der Orangencalcit als Wasserstein genutzt, soll er das Selbstvertrauen stärken und uns in schwierigen Situationen unterstützen. Er soll uns helfen, diese besser zu erkennen und einzuschätzen, so dass wir uns auch gegen drohende Intrigen leichter wehren können. Der Orangencalcit hat einen direkten Bezug zur Stärkung von allen harten Körperteilen wie Zähne, Nägel und Knochen. Vor allem die Bandscheiben werden durch den Orangencalcit geschützt.

Für die südamerikanischen Indianer wurde der Organgencalcit mit der Sonne in Zusammenhang gebracht und von ihnen als der Stein der Sonne verehrt.

Orangencalcit. Quelle: Didgeman / Pixabay
Orangencalcit. Quelle: Didgeman / Pixabay

Rosenquarz

Rosenquarz ist in der Farbe leicht durchscheinend und ein wenig milchig. Bei längerer Sonnenbestrahlung verliert er seinen Rosaton. Der Stein soll sich stärkend auf Herz und Kreislauf auswirken und den Blutkreislauf anregen. Die Durchblutung der Haut und der inneren Organe kann durch den Rosenquarz positiv beeinflusst werden. Dadurch fördert er die Erneuerung der oberen Hautschicht. Auch auf die Durchblutung der inneren Organe kann er sich förderlich auswirken.

Er neutralisiert Computerstrahlen und Elektromagnetikwellen. Dadurch eignet er sich besonders für Menschen, die häufig am Computer arbeiten und sich bei dem Gedanken unwohl fühlen, den Strahlen ständig ausgesetzt zu sein.

Typischer ungeschliffener Rosenquarz. Er ist fast immer unregelmäßig gebrochen. Quelle: Myriams-Fotos / Pixabay
Typischer ungeschliffener Rosenquarz. Er ist fast immer unregelmäßig gebrochen. Quelle: Myriams-Fotos / Pixabay

Roter Jaspis

Der Rote Jaspis ist von einer braunen oder roten Farbe. Er ist mit körnigen Kristallen besetzt, die mit bloßem Auge kaum zu sehen sind.

Als Heilstein soll er den Kreislauf anregen und alle Körperfunktionen aktivieren. Er hat eine dynamisierende Wirkung und soll die Willenskraft verstärken.

Als Wasserstein regt er den gesamten Kreislauf an und wirkt sich entwässernd auf die Zellen aus. Er ist ein Booster für das Immunsystem und sorgt für eine bessere Entgiftung aller Organe. Zudem hat er eine leicht abführende Wirkung und ist deshalb vor allem bei Verdauungsproblemen zu empfehlen. Weiterhin unterstützt Roter Jaspis den Energiefluss im Körper und steigert die Willenskraft. So soll er zu einem dynamischen Auftreten verhelfen.

Roter Jaspis, geschliffen. Meist satte rote Töne mit weißen Einschlüssen. © elen31/ Fotolia

Sodalith

Der Sodalith wird auch als Alomit, Blaustein, Glaukolith, Odalith oder Sodastein bezeichnet. Der Sodalith ist ein Silikat. Je nach Ausprägung, ist er ein blauer oder weiß-blau fleckig wirkender Stein, der besonders in seiner geschliffenen Form als Trommelstein sehr schön aussehen vermag. Trotz der teilweise sehr unterschiedlichen Farbtönen sind die Wirkstärken der Steine recht identisch, so dass man sich diesbezüglich wenig Sorgen machen muss. 

Der Sodalith für die Herstellung von Edelsteinwasser regt den Stoffwechsel und das Lympfsystem an. Insbesondere hervorzuheben sind seine nachgesagten positiven Wirkungen auf die Bauchspeicheldrüse und die von vielen Leuten berichtete Begünstigung der Produktion von Insulin. Weiterhin werden das Herz und der Blutdruck positiv beeinflusst.

Auf der mentalen Ebene stützt der Sodalit die Wahrhaftigkeit und den Idealismus einer Person.

Sodalith in seiner natürlichen und geschliffenen Form © Vuk Varuna/ Fotolia

Hygienische Aspekte bei der Anwendung von Wassersteinen und Edelsteinen

Da  die Wassersteine und Edelsteine sehr oft oder sogar ständig mit Wasser in Kontakt stehen und feucht sind, siedeln sich auf den Gesteinsoberflächen sehr gerne Mikroorganismen an. Sie bilden je nach Zustand und Wuchszeit mehr oder weniger geschlossene Organismensiedlungen um die jeweiligen Steine herum auf. Diese verhindern den direkten Kontakt der Steine mit dem Wasser – was die nötige Einwirkzeit der Steine für ein gutes Edelsteinwasser auf das Wasser erhöht.

Viel bedenklicher ist jedoch, dass sich auch schädliche Organismen ansiedeln können. Eine Reinigung der Steine ist daher unerlässlich. Polierte Steine können relativ einfach mit einem Baumwoll- oder Leinentuch unter fließendem Wasser abgerieben werden. Bitte darauf achten, dass keine Seife oder Spülmittel verwendet werden. Eine anschließende Trocknung an der Luft ist möglich, vorzuziehen ist aber eine Aktivierung der Edelsteine/Wassersteine bei Temperaturen von 50 bis 120 °C. Am besten eignet sich hierfür ein Backofen oder die unmittelbare Nähe eines Kaminofens mit Strahlungswärme. Bitte keine Mikrowelle benutzen. Trocknungs- und Aktivierungszeit der Steine beträgt zwischen 15 bis 60 Minuten. Bei dieser Prozedur wird jegliches Fremdwasser aus den Steinen ausgetrieben und die Poren werden frei und für den weiteren Kontakt mit dem Wasser aktiviert.

Rauhe Steine sind schwieriger zu reinigen. Hier bedient man sich am besten einer Bürste mit Naturborsten. Die Steine werden unter fließendem Wasser ohne Spülmittel gebürstet und gereinigt. Die Prozedur für Trockung und Aktivierung ist die gleiche, wie bei den polierten Steinen.

Wichtig, bitte bei der Reinigung keine chemischen Hilfsmittel verwenden. Keine Spülmittel, kein Essig oder sonstigen Öle oder Hilfsmittel. Auch nicht, wenn sie Bio-Qualität haben. 

Wassersteine und die Wirkung von Edelsteinwasser wissenschaftlich erklärbar?

Die Wirkung und der Wirkmechanismus von Edelsteinen, Wassersteinen und Edelsteinwasser ist wissenschaftlich noch nicht hinreichend systematisch untersucht worden. Es gibt aber durchaus seit vielen Jahrhunderten Erfahrungen aus der empirische Wissenschaft.

Die empirische Wissenschaft ist eine Erfahrungswissenschaft. Es werden die Dinge nach den Beobachtungen eingeordnet und bewertet. Eine systematische Überprüfung und Ursachenforschung steht für diesen bereich der Wissenschaft aus.

Dies betrifft auch die uralte Lehre von den Wassersteinen und Edelsteinen und ihr nachgesagtes Vermögen, Energie und Informationen und heilende Stoffe an das Wasser abzugeben.

Wissenschaftlich bewiesene Fakten über die Wirkung von Steinen und Edelsteinen

Die wissenschaftliche Untersuchung der Heilwirkung von Edelsteinen steht noch in den Anfängen. PublicDomainPictures / Pixabay

Unbestritten ist, dass Steine und Edelsteine, die in den Kontakt mit  Wasser kommen, Minerale und Ionen an das Wasser abgeben. Dies geschieht selbst bei anscheinend unlöslichen Steinen. Winzige Moleküle und Bestandteile dieser Steine gehen in das Wasser über und werden Teil von diesem. Ein Übergang von Stoffen und gegebenenfalls Informationen auf das Wasser kann also erfolgen.

Weiterhin ist auch nach der heutigen Wissenschaft bekannt, dass von vielen Mineralen Strahlungen und Felder ausgehen können bzw. die Gesteine und Minerale auf Felder reagieren. Hier seinen beispielsweise Magnetite zu nennen, die sich vom Erdmagnetfeld beeinflussen lassen und eine remanente magnetische Polarisation von bis zu 500 nano Tesla aufweisen können. Diese Eigenschaft machen sich Wissenschaftler und Geologen zunutze, denn die Magnetite können die Ausrichtung des Magnetfelds bei Ihrer Kristallisation konservieren und selbst viele Millionen Jahre später noch Auskunft über deren Verlauf geben.

Natürliche Strahlung ist ebenfalls ein Effekt, der fast überall in Gesteinen auftritt. Mal mehr, mal weniger Stark. Zum Beispiel weisen viele Kalium-haltige Gesteine  eine völlig natürliche Strahlung auf. 

Es liegt also nahe, dass die zahlreichen nachgewiesenen und von der modernen Wissenschaft anerkannten Eigenschaften der Steine in ihrer Kombination und Wirkung, das mit ihnen in Kontakt gebrachte Wasser verändern können. Vielleicht auch in einer Weise, die bislang noch nicht erklärbar ist oder einfach noch nicht untersucht wurde. Die bislang empirisch beobachteten Wirkungen, von denen viele Personen berichten und davon überzeugt sind, könnten damit erklärt werden.